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<pre>Nach dem chancenlosen Auftritt in der Hinrunde schienen die Sachsen am vergangenen Samstag einem Stahlbad entstiegen zu sein; die völlig überrumpelnd wirkenden Münchener wurden über weite Strecken gnadenlos an die Wand gespielt.  <p> Joshua Kimmich, Thomas Müller und Robert Lewandowski zelebrieren den Sieg gegen Nürnberg, Â© Frank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com  <p>  Ganz besonders verlässlich wurde zuletzt vor allem von Haller geknipst: In den jüngsten sieben Pflichtspielen hat es der Franzose stets mindestens ein Mal krachen lassen – und insgesamt weist der 24-Jährige sogar schon 16 Scorer-Punkte auf. <p> Jenseits dieses Lichtblicks fielen die Rückschläge jedoch nur umso schmerzlicher aus: So setzte es nicht nur im drittklassigen Aue den verdienten Pokal-K.-o.; auch für zwei Derby-Niederlagen gegen Mainz und Darmstadt waren sich die nunmehrigen Gastgeber nicht zu schade. <p>  Alles andere als eine Pleite der Werderaner wäre demnach eine Riesensensation. Erst recht, weil für die Grün-Weißen gegen den Rekordmeister eine Horrorserie von 13 aufeinanderfolgenden Pflichtspielpleiten zu Buche steht.  </pre>


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<pre>Während sich Torerfolge beim HSV bemerkenswert oft als Fehlanzeige erweisen, ist bei den 96ern diesbezüglich absolute Verlässlichkeit eingekehrt; in den letzten sechs Pflichtspielen hatte es die Elf von Michael Frontzeck nach 90 Minuten schließlich stets exakt auf einen Treffer gebracht.  <p> Die Düsseldorfer haben ihre bemerkenswerte Serie auch nach der Winterpause prolongieren können und halten aktuell bei vier Siegen hintereinander.  <p>  … die dabei von einer taktischen Raffinesse ihres Trainers profitierten, sich aber bis zu 89. Minute für den Ausgleich Zeit ließen . <p> Die Eintracht muss dieses Mal darauf achten, dass sie sich nicht von den Leipzig-Spielern überlaufen lässt. <p>  Dass Hannover zuletzt fast immer nur das Glück über Wasser hielt, macht es schwer, an einen dauerhaft wirksamen Aufschwung zu glauben: Folgerichtig könnten nun am Freitag einmal mehr die Gäste aus der Hauptstadt über die schlagkräftigeren Argumente verfügen.  </pre> 


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<pre> Nur so sind die Pfiffe der Hoffenheim-Fans im letzten Heimspiel zu erklären. Das 1:1 gegen den SC Freiburg war aber nicht nur den frustrierten Zuschauern zu zu wenig, sondern auch den Spielern.  <p> „Uns fehlen nicht irgendwelche Spieler, sondern Spieler, die in den letzten Jahren den Unterschied ausgemacht haben“, erklärte Halil Altintop, der im Breisgau das eine, aber letztlich wertlose Tor zum 1:2 erzielt hatte.  <p>  Da es der Elf von Niko Kovac aber schon zuletzt nur im Ausnahmefall gelang, diese Stabilität auch in Siege vor heimischer Kulisse umzumünzen, droht der Griff nach dem insgesamt erst dritten Heimsieg nun auch am 20. Spieltag wieder einmal sein Ziel zu verfehlen. <p>  Der solide Auftritt wurde damit nicht mit einem Punkt belohnt, was nach dem Spiel insbesondere Mainz-Trainer Sandro Schwarz ein Dorn im Auge war. <p>  „Sie wird der Schlüssel sein, die Leistungen aus der Vorrunde zu bestätigen. In den bisherigen Spielen haben wir den gegnerischen Mannschaften zu viele Abschlüsse erlaubt und konnten deshalb unser meist dominantes Auftreten nicht so oft in Siege ummünzen, wie ich mir das gewünscht hätte.“  </pre>


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<pre> Dennoch war die Erleichterung groß, dass es am vergangenen Wochenende in Hannover endlich mal wieder für einen vollen Erfolg gereicht hat.  <p> Es ist freilich noch ein wenig früh, um in der Domstadt den (Abstiegs-) Teufel an die Wand zu malen. Augsburg konnte hingegen mit dem Unentschieden gegen die Gladbacher zuletzt erstmals anschreiben und geht zuversichtlich in das Duell mit den „Geißböcken“.   <p> Nichtsdestotrotz konnte Ralph Hasenhüttl zufrieden konstatieren, dass die Lernprozesse seiner jungen Mannschaften auch weiterhin in einem atemberaubenden Tempo vonstattengehen: Im kommenden Jahr dürfte RB deshalb noch etwas ausdauernder zur Jagd auf den Rekordmeister blasen. <p>  Im Drehbuch des derzeit charismatischsten Bundesliga-Trainers dürfte eine Niederlage im nunmehr wohl wirklich allerletzten Heimspiel seiner Karriere sicherlich kaum vorgesehen sein: Entsprechend hartnäckig wird der 73-Jährige darauf dringen, dass sich sein Team gegen Stuttgart nochmals aus seinem Trott erhebt.  <p> Den Anfang macht das Duell am 2Spieltag. Tabellarisch gesehen ist das Duell der beiden „Euro-Fighter“ gerade einmal eine Auseinandersetzung im Niemandsland der Tabelle — die Gladbacher liegen auf Rang 10, die Schalker belegen Platz 12.  </pre>


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<pre> Sogar die Doppelte Chance pendelt sich noch zwischen der 3,00 und 3,50 ein. Das Unentschieden erscheint den Buchmachern ebenfalls unrealistisch, hier landen wir bei einer durchschnittlichen 5,00.  <p> Zumindest die beiden Letzteren werden Trainer Markus Weinzierl auch gegen die Fohlen nicht zur Verfügung stehen. Gegen Hannover war den Augsburgern der personellen Aderlass aber ohnedies kaum anzumerken.  <p>  Dazu kommt: Schon in der Vorsaison kassierte die Eintracht 17 Gegentore in der Schlussviertelstunde, das war Bundesliga-Höchstwert. Nun gab es wieder einen späten Gegentreffer. <p>  Seit neun Spieltagen konnte die Mannschaft von Andre Breitenreiter keine weiße Weste behalten. In der ganzen Saison sogar erst vier Mal.  <p> Die „Werkself“ begann zu Hause gegen Mainz 05 mit viel Druck und hatte bereits früh einige gute Torchancen. Erst in der zweiten Halbzeit fanden auch die Gäste ins Spiel und erzielten kurz nach Wiederanstoß sogar ein Tor — welches vom Video-Assistenten jedoch korrekterweise revidiert wurde.  </pre>


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